Wärmepumpe
Die heutige Zeit ist geprägt von der Problematik steigender Energiekosten und zunehmender Umweltbelastungen. Unter diesen Voraussetzungen ist es von zentraler Bedeutung, auch beim Thema Heizen günstige Kosten, Schonung der Ressourcen und maximale Umweltfreundlichkeit im Blick zu haben.
Die Wärmepumpe ist das System für kostenbewusstes und umweltfreundliches Heizen. Mit Ihrer hoch entwickelten Technik schafft sie das scheinbar Unmögliche: aus nur 25% zugeführter Energie entstehen 100% Heizleistung.
Dass die Wärmepumpe ein Weltmeister in punkto Umweltfreundlichkeit ist, liegt auf der Hand – denn ihre Energiequelle liegt direkt vor der Haustür. Diese „gefühlte“ Umweltfreundlichkeit lässt sich mit harten Fakten belegen. Ein Vergleich mit den Emissionswerten anderer Heizungstechnologien untermauert eindrucksvoll den Vorsprung der Wärmepumpe. So fallen z. B. im Vergleich zur Gasheizung 38%, im Vergleich zur Ölheizung sogar 57% weniger CO2 – Emissionen an. Zudem arbeitet das Gerät vor Ort zu 100% emissionsfrei.
Die Wärmepumpe erzeugt aus 25% zugeführter Energie 100% Heizleistung. Was zunächst wie die Quadratur des Kreises klingt, ist die Summe aus reiner Physik, einem ebenso einfachen wie genialen Funktionsprinzip und Hightech: Über Wärmetauschersysteme wird der Umwelt Wärme entzogen. Diese wird innerhalb des Gerätes in einem so genannten Kältekreislauf auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und kann dadurch für Heizzwecke genutzt werden.
Wärme – direkt vor Ihrer Haustür
Die für den Kreisprozess nötige Wärme entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich, dem Grundwasser oder der Luft über so genannte Kollektoren. Über diese Rohrsysteme wird die Wärme je nach Wärmequelle vom Medium Sole, Wasser oder Luft aufgenommen und zum Verdampfer geführt.
Wie funktioniert die Wärmepumpe überhaupt?
Vereinfacht gesagt: Wie eine Klimaanlage oder ein Kühlschrank. Die Hauptaggregate einer Wärmepumpe sind: die beiden Wärmetauscher (Kondensator und Verdampfer), der Verdichter und das Entspannungsventil. Der aus diesen Komponenten bestehende Kältekreis ist mit einem Medium, dem Kältemittel befüllt. Der Kältekreis erzeugt -wie der Name schon sagt- Kälte, damit Wärme aus der Umwelt am Verdampfer aufgenommen werden kann. Auf der anderen Seite des Kreislaufs (Kondensator) gibt das Kältemittel diese Wärme an die Heizung ab, nachdem der Verdichter es auf Heiztemperaturniveau “gepumpt” hat. Das Entspannungsventil mindert den Druck des Kältemittels, das sich dadurch abkühlt. Der Kreislauf beginnt von vorn.
Komfort mit Konzept
- Die neuzeitliche Haustechnik garantiert höchsten Wohnkomfort, wobei maximal Energie gespart und die Umwelt nicht belastet wird, sowie die niedrigsten Betriebskosten verglichen mit anderen Systemen entstehen.
- Wohlbefinden, Lebensqualität und Gesundheit sind unbezahlbare Güter. Mit Wärmepumpen-Systemen schaffen Sie sich mit Sicherheit Ihr optimales Wohnklima.
Theorie der Wärmepumpe:
- Die Wärmepumpe wandelt Wärme niedriger Temperatur in Wärme hoher Temperatur um – auch im Winter bei weit unter 0°C
- Sie entzieht mit geringem elektrischem Aufwand der Umgebungsluft -hier in Südspanien ist die Luft ganzjährig der beste Energieträger- gespeicherte Sonnenwärme und gibt diese plus der Antriebsenergie in Form von Wärme an den Heiz- und Warmwasserkreislauf ab.
Auch Kühlen ist möglich
- Mit der Klima-Wärmepumpe können Sie sowohl im Winter heizen als auch im Sommer bei Bedarf kühlen. Die Klima-Wärmepumpe verwendet Stille Kühlung über das vorhandene Wärmeverteil (Heiz-) System. Damit ist Wohlfühlen und Wellness auch im Kühlbetrieb sicher-gestellt. Keine Zugerscheinung mit Kopfweh, Verspannungen oder Rheuma mehr. Auch ist der Betrieb über Flächenelemente geräuschlos, im Gegensatz zu herkömmlichen Klimaanlagen.
Ihr Spezialist für Wärmepumpen
Nur ein kompetenter Fachbetrieb sollte Wärmepumpen nachrüsten. Denn hier liegen die technischen Anforderungen hoch: Das alte Heizsystem muss fachgerecht analysiert und für eine Wärmepumpe umgebaut werden. Außerdem ist die optimale Wärmequelle für die Wärmepumpe zu bestimmen.
Jede Heizanlage hat ihre individuellen Eigenschaften und muss an die Bedürfnisse der Bewohner, der jeweiligen Situation des Gebäudes und der Umgebung angepasst werden.
Fragen: Antworten zur Wärmepumpe
- Welches ist die maximale Temperatur, die das Warmwasser mit Wärmepumpen erreicht?
Aus Energiespargründen wird eine maximale Temperatur knapp über 50 °C empfohlen.
- Welchen Warmwasser-Bedarf hat man pro Person im Haushalt?
Der Durchschnittsverbrauch beträgt bis 50 Liter Warmwasser pro Person und Tag.
- Welches Wärmeverteilsystem kann ich mit Wärmepumpen betreiben?
In Neubauten werden aus Behaglichkeitsgründen meistens Flächenheizungen (Wandheizungen, Fußbodenheizungen) eingebaut. Die Wärmepumpe eignet sich ideal für Niedertemperaturheizungen. Aber auch Radiatorenheizungen – die für Niedertemperatur ausgelegt sind – können verwendet werden. Bei Altbauten wird man oft bei bestehenden Radiatoren bleiben.
- Ist nicht eine Solar-Anlage zur Warmwasserbereitung vorteilhafter?
Nein. Solar-Anlagen zur Warmwasserbereitung sind wesentlich höher in den Anschaffungskosten als eine Brauchwasser-Wärmepumpe. Solar-Anlagen brauchen in der Regel mindestens gleichviel elektrische Energie (Nachheizen im Winter und an bewölkten Tagen sowie Betrieb Umwälzpumpe) als Brauchwasser-Wärmepumpen. Die Multifunktionsgeräte von Dimplex bieten darüber hinaus kostenlose Zusatznutzen wie Entlüftung, Kellertrocknung, oder Vorratsraumkühlung.
- Können Wärmepumpen auch in bestehende Anlagen nachgerüstet werden?
Ja, in den meisten Fällen ist dies möglich. Dies erfordert jedoch die fachmännische Prüfung des bestehenden Heizsystems. Besonders eignet sich dafür die Wärmequelle Luft, die überall nutzbar ist.
- Ich habe einen Warmwasser-Speicher, kann ich diesen mit einer Wärmepumpe nachrüsten?
Ja, Warmwasser-Waermepumpen sind für die Nachrüstung zur Brauchwasser-Bereitung für bestehende Speicher geeignet.
- Welche Heizkosten habe ich mit Wärmepumpen zu erwarten?
Mit Wärmepumpen erreichen sie wesentlich niedrigere Heizkosten im Vergleich zu Öl oder Gas oder Pellets. Die Einsparungen liegen bei Niedertemperatur-Radiatorenheizungen meist deutlich über 50%, bei Flächenheizungen (Fußboden-, Wandheizungen) bei bis zu mehr als 75%.
- Kann man mit einer Wärmepumpe auch kühlen?
Ja, die Kühlung erfolgt hier entweder über das Heizsystem mit der Klima-Wärmepumpe (Umkehrbetrieb Heizen/Kühlen) oder über ein Multifunktionsgerät (Klimaeffekt).
Rentabilität: Wärmepumpe
Die Zukunft der Wärmeversorgung gehört der Wärmepumpe.
Die Effektivität und die damit verbundene Energieeinsparung wirkt sich nicht nur nachhaltig auf Ihren Geldbeutel aus, sondern Sie schonen dazu auch noch die Umwelt. Bei der Nutzung einer Wärmepumpe sind Sie nicht mehr auf Öl oder Gas angewiesen. Denn die notwendigen Ressourcen holt sich die Wärmepumpe von der Natur.
Wärmepumpen sind die zukunftssichere Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen.
Sie nutzen die kostenlose Umweltenergie, die in Luft, Erde oder Wasser gespeichert ist. Wertvolle fossile Rohstoffe bleiben so erhalten.
Durch die erheblich niedrigeren Verbrauchs- und Betriebskosten zahlt sich die Investition in die Wärmepumpentechnik rasch aus. Und dank Ihrer eigenen Wärmepumpenanlage sind Sie unabhängig vom Ölpreis.
Leichte Installation in Alt- und Neubauten
Einbau und Betrieb einer Wärmepumpe sind vollkommen problemlos.
Benötigt werden weder Schornstein noch Tank. Die Wärmepumpe kann fast überall installiert werden; ein separater Heizkeller ist nicht erforderlich.
Fazit: Mit einer Wärmepumpe sparen Sie viel Geld und Platz!






